KI-Bearbeitungswerkzeuge können heute Schäden auf intakte Gegenstände malen oder Unfallszenen inszenieren. Schadensfotos müssen darauf geprüft werden, wann und womit sie aufgenommen wurden und wo sie verändert sind.
Ein über die Schadens-App oder per E-Mail erhaltenes Original bewahrt Belege wie Aufnahmegerät, Zeitpunkt und Kompressionsverlauf. Eine per Messenger erhaltene Kopie hat das meiste davon verloren, und es lässt sich viel weniger prüfen.
Die Veränderungsachse unterscheidet Neukodierung, Teilbearbeitung und Bildschirmfoto und zeigt bei Bildern verdächtige Bereiche als Heatmap. Weist nur der Schadensbereich einen anderen Kompressionsverlauf auf, wird er markiert, damit die Sachbearbeitung ihn ansehen kann.
Bearbeitungen, die Objekte per neuester generativer Füllung entfernen oder ersetzen, wurden selbst in unserer eigenen Messung kaum erkannt. Lesen Sie fehlende Bearbeitungsanzeichen nicht als Garantie, dass nichts verändert wurde.
Hashwert und Register des Berichts in der Schadensakte machen nachvollziehbar, welche Datei geprüft und was gefunden wurde. Das Ergebnis ergänzt Besichtigung und weitere Unterlagen, ersetzt sie aber nicht.
Dieser Text ist allgemeine Orientierung, keine Rechtsberatung. Ein Prüfergebnis ist eine wahrscheinlichkeitsbasierte Einschätzung, kein Beweis.