KI in Texten zu erkennen ist viel schwerer als in Bildern. Beurteilen lässt sich nur der Stil, und menschliche Überarbeitung oder Übersetzung vermischen die Spuren leicht. Deshalb führt Origma die Texterkennung als Beta und nennt zuerst, wo sie danebenliegt.
Der Textdetektor liest Statistiken, die Sprachmodelle hinterlassen, etwa wie vorhersehbar Wortwahl und Satzfluss sind. Der Kasten oben zeigt den Textprüfsatz: KI-Texte werden zu einem hohen Anteil erkannt, aber auch etliche menschliche Texte markiert.
Maschinell übersetzte menschliche Texte lesen sich oft wie KI-Texte und machen den Großteil der Fehlalarme aus. Kurze und zitatlastige Texte bieten zu wenig Material für eine Stilbewertung und enden ohne Urteil. Eingefügter koreanischer Text nutzt eine strengere Schwelle gegen das Markieren von Menschen.
Ein menschlicher Text, den eine KI um ein, zwei Sätze fortgesetzt hat, wird gesondert gezählt. Solche Texte wirken insgesamt menschlich und entgehen leicht; richtig gelesen heißt es: möglicherweise gemischt.
Bestrafen oder lehnen Sie niemanden allein wegen eines Textergebnisses ab. Nutzen Sie es als Anlass für ein Gespräch, zusammen mit anderen Belegen wie Schreibprozess, Entwurfsverlauf oder einer kurzen mündlichen Nachfrage.
Dieser Text ist allgemeine Orientierung, keine Rechtsberatung. Ein Prüfergebnis ist eine wahrscheinlichkeitsbasierte Einschätzung, kein Beweis.