Ein Werkzeug, das nur eine Punktzahl zeigt, kann nicht sagen, warum es sich geirrt hat, wenn es sich geirrt hat. Ein Beweisregister hält Zeile für Zeile jedes am Urteil beteiligte Signal fest. Sein Zweck ist, dass die lesende Person den Schluss überprüfen kann.
Die Kennung des Signals, ob es zum Menschen oder zur KI weist, seine Stärke, welche Analysestufe es erzeugt hat und an welcher Stelle der Datei es gelesen wurde. Weil die Stelle dabeisteht, können Sie dieselbe Datei mit einem anderen Werkzeug öffnen und es selbst sehen.
Signale, die dem Schluss widersprechen, bleiben erhalten und werden in einer eigenen Gruppe gezeigt. Ließe man sie in der Summe verschwinden, würde das Beweisregister zu einem Papier, das den Schluss rechtfertigt. Überlebt starkes Gegenmaterial, wird die Stufe selbst um einen Schritt gesenkt und das ausdrücklich geschrieben.
Der Bericht trägt die Engine-Version, die Version der Signaturdatenbank, den Analysezeitpunkt und die verwendete Vertrauensliste. Ohne all das können zwei Berichte über dieselbe Datei zu verschiedenen Schlüssen kommen und beide richtig aussehen.
Der Bericht samt Beweisregister lässt sich als JSON, Markdown oder PDF exportieren und als befristeter Freigabelink weitergeben. Die empfangende Person erhält die Grundlagen, nicht nur den Schluss.
Dieser Text ist allgemeine Orientierung, keine Rechtsberatung. Ein Prüfergebnis ist eine wahrscheinlichkeitsbasierte Einschätzung, kein Beweis.